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Erdkunde ist als Brückenfach in der
Verzahnung mit den Natur- und Gesellschaftswissenschaften zu
sehen und seine Eigenständigkeit ist von zentraler Gestalt, da Erdkunde
im Sinne des raumverantwortlichen Handelns des Einzelnen eine wichtige
Aufgabe in der Schule hat. Das Fach bietet die Möglichkeit aus vielen
Perspektiven auf Einzelaspekte zu blicken, die in ihrer Gesamtheit den
Facettenreichtum unserer Erde widerspiegeln können, aber eben auch die
Bedrohung derselben. Die Planung und Durchführung von Unterricht ist
daher das Zentrum der Seminararbeit. Dabei sollen drei Aspekte im Blick
behalten werden:
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Die
Problemorientierung
Die Referendare sollen dazu
ermutiget werden, ein kleines bisschen die Welt zu retten. Wir haben in
nahezu allen Bereichen des KC ökologisch relevante Themen, sei es bei
den agrarökonomischen Aspekten, sei es bei der Energiediskussion oder
dem sustinable developement – die Nachhaltigkeit unseres raumwirksamen
Handels spielt in viele Unterrichtsbereiche hinein und mir ist es
wichtig, nicht nur Lehrstoff zu transportieren, sondern
problemorientierten Unterricht zu konzipieren und auch im Seminar zu
lehren, der auch Lösungsansätze im kleinen Maßstab liefert.
Es ist
sehr wichtig, dass Schülerinnen und Schüler eine gute fachliche
Methodenkompetenz erlangen, welche eben vom Erdkundelehrer vermittelt
werden muss.
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Fähigkeit
zur Improvisation
Natürlich ist es unerlässlich, zu
lernen wie man guten Unterricht plant, wie man sinnvoll didaktisch
reduziert, Schülerverhalten und – reaktionen antizipiert, die
Schülerinnen und Schüler aktiviert und sie zu eigenverantwortlichem und
raumverhaltenskompetentem Handeln anleitet, doch kommt jeder Referendar
und vor allem jeder Berufsanfänger, der eine volle Stelle antritt, in
die Situation, dass aufgrund von hoher Korrekturbelastung oder eines
anstehenden BuBs die Planungszeit für den Unterricht knapp wird. Es ist
also notwendig zu lernen und zu lehren, wie man dieser Situation Herr
wird. Hier ist ein Schwerpunkt die effektive Schulbuch- und Atlasarbeit.
In selbst organisierten Lernformen soll dies im Seminar erarbeitet
werden.
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Außerschulisches Lernen
Die
Planung und Durchführung von Exkursionen ist ein wichtiger Bestandteil
der Ausbildung, da gerade im Fach Erdkunde die Begegnung mit dem
originalen Gegenstand, resp. dem außerschulischen Lernort eine große
Bedeutung zukommt. Dabei ist das Rüstzeug sicherlich eine fundierte
Ausbildung zur Bewertung des Standortes, der didaktischen Reduktion und
der methodischen Vermittlung. So halte ich es z.B. für sehr wichtig,
Themen wie Stadtentwicklung und -sanierung direkt vor Ort zu erleben und
näher kennen zu lernen. Der Standort Hameln ist diesbezüglich ein wahrer
Glücksgriff, da die Referendare in unmittelbarer Nähe eine Vielzahl von
Exkursionszielen finden, die sich z.T. sogar in einer Doppelstunde
begehen lassen. Aber auch Ziele wie das Klimahaus Bremerhaven oder das
Ruhrgebiet bieten viele unterrichtsrelevante Aspekte, die vor Ort
erkundet und in didaktische Planungen umgesetzt werden können. |