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Ergebnisse
der Klassen 7 - 10
der
HS-Weener
für
das Comeniusprojekt
"Lebens-
und Arbeitsbedingungen
in
den Randregionen Europas"
1. Über die Stadt Weener
2. Über die Stadtverwaltung
3. Über das Rheiderland
4. Über die Ems
5. Die Friesenbrücke
6. Bunde und Jemgum (deutsch-englisch)
7. Ostfriesische Küche
8. Windenergie früher und heute
9. Sagen im Rheiderland
10. Wirtschaft bei uns
11. Spiele im Rheiderland
12. Sport im Rheiderland
13. Über unser
Comenius-Projekt
B) Link zur polnischen
Partnerschule
C) Link zur italienischen Partnerschule
D)
Bericht vom Projekttreffen 2003
in
Acquaviva - Erstellt von Schülern der
ISTITUTO
TECNICO COMMERCIALE STATALE
"C.
COLAMONICO" (Italien)
(wird
noch weiter bearbeitet!)
ältere Homepages zum Thema "Unsere Region":
I) Wie Schüler unsere Schule sehen
II)
25 Jahre der Schule in der Wiesenstraße
(2004 ziehen wir in
die Floorenstraße um)
(Text von Kolleginnen
und Kollegen der
HS-Weener nach
der Chronik des ehemaligen
Schulleiters Uwe Velbinger)
III) Kirchen in Bunde
IV) Geschichte des Helfens im Rheiderland
V) Informationen über Weener
VI)
1050 Jahre Weener
VII) Bilder vom Stadtfest "1050 Jahre"
VIII Tourismus im Rheiderland
IX) Jugendarbeit in Weener am Beispiel des
CVJM
X) Die einzelnen Gemeinden der Stadt Weener
XI) Informationen über das Rheiderland
XII) Informationen über den Landkreis Leer
XIII) Wie wir im Rheiderland feiern
XV) Freizeitmöglichkeiten von Jugendlichen
in Weener
XVI) Erinnerungen an die Nazizeit
XVII) Kriegsende im Rheiderland I
XVIII) Kriegsende im Rheiderland II
_Berichte über die
Ergebnisse des 2. Comeniusprojektjahres "Lebens- und Arbeitsbedingungen für Jugendliche
in den Randregionen Europas"
_Berichte
und Ergebnisse des 3. Comeniusjahres
"Umwelt
und Arbeit"
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„Unsere kleine Stadt“

Kein Vorhang. Viel Szenerie. Aus 2000 km Entfernung sieht der Astronaut
von unserer Region eine grüne Fläche, begrenzt von Blau. In 2000
km Entfernung sehen die Schüler, schlagen sie den Atlas in Süditalien
oder Nordpolen in ihrer Schule auf: Norddeutschland – Ebene – Ems - Nordsee.
In der Pausenhalle war im Februar 2004 eine riesige Ausstellung von
Schülerinnen und Schülern, in einer Projektwoche „Wir stellen
unsere Region vor“ vorbereitet. Sie erzählt den Besuchern von unserer
kleinen Stadt und ihrer Region, von den Menschen und der Liebe zu Land
und Leuten. Die weit gereisten Bewohner erfahren viel über unsere
Gemeinde. Sie sehen, dass die ersten Menschen hier auf dem Geestrücken
gelebt haben, später Weener zu einer bedeutenden Hafenstadt
wuchs, dass Törfwiefkes ein hartes Leben hatten, dass das Rheiderland
eine bedeutende Pferdezuchtregion im 18. Jahrhundert war. Sie sehen die
vielen Texte, Bilder und Grafiken, die die Schüler für sie angefertigt
hatten. Jedes Dorf wird vorgestellt, die Jugendarbeit der Kirche, des THW,
des Jugendrotkreuz, der Feuerwehr, der Sportvereine.
Gegenwärtige und vergangene Arbeitstechniken der Landwirtschaft,
des Ziegeleiwesens, der Windkraft werden dokumentiert. Die Besucher aus
dem fernen Land entdecken ein großes Deichmodell und ein riesiges
Bild, an dem viele Schülerinnen und Schüler mitgearbeitet haben,
um einen Bauernhof zu zeigen, der vom Blanken Hans, der Sturmflut unter
Wasser gesetzt wurde. Dabei kann der Betrachter auf Karten und historischen
Texten nachempfinden, wie die Entstehung des Dollart einen ganzen Landstrich
mit vielen tausend Menschen verschlang, wie neues Land gewonnen wurde,
welche Arbeit heute Deich- und Sielachten im Verbund mit dem Sperrwerk
leisten, um Katastrophen zu verhindern. Natürlich gehört zur
Darstellung des Rheiderlandes auch die Arbeit der Gemeindeverwaltung und
der politischen Gremien. Deshalb kann man bei der Ausstellung einen Gang
durch das Rathaus von Weener machen. Schüler haben die Mitarbeiter
in allen Abteilungen befragt und die Ergebnisse mit vielen Fotos ausgestellt.
Aber zum Rheiderland gehören auch die Kirchen, ihre Orgeln, die
ostfriesischen Rezepte auf plattdeutsch und auf deutsch in der Ausstellung.
Die Besucher erhielten ein vielfältiges Bild von unserer Region, passend
zum Thema des Europaprojekts der italienischen, polnischen und deutschen
Partnerschule „Lebensbedingungen von Jugendlichen in Randregionen Europas“.
Die Besucher aus dem fernen Italien erlebten viel bei ihrem Besuch:
Bosseln und die Kunsthalle Emden, Meyerwerft und ostfriesische Gastlichkeit
und eine Sprache, die so herzerwärmend aber doch fremd in den Ohren
der deutsch lernenden Freunde aus Italien
klingt: das Rheiderländisch.

Die Italiener sind schon wieder nach tränenreichem Abschied in
ihre Heimat zurück geflogen und erzählen dort von den Erlebnissen.
Aber ein weiter Gast kam, um die Ausstellung zu bewundern. Die Schüler
hatten ihn für die Ausstellung interviewt und er versprach: „Wenn
eure Ausstellung fertig ist, dann komme ich sie ansehen!“ Dieses Versprechen
löste Bürgermeister Peter Freesemann jetzt ein und besuchte die
Klasse 8c, die mit einem Planspiel und mit Interviews sich mit der Arbeit
der Stadtverwaltung beschäftigt hatte. In der Pausenhalle der Hauptschule
Weener sah er sich die große Ausstellung an. Sein Kommentar: „Toll,
was die Schüler alles hergestellt haben und bemerkenswert.“ Viel Szenerie.
Kein Vorhang. Unsere kleine Stadt, das Rheiderland auf der Bühne einer
Ausstellung für die ausländischen Gäste. Sie haben gesehen,
wie die Menschen sich hier abmühen, „um etwas aus sich zu machen“.
Und sie fanden es gut so. |