Eine Auswahl römischer Bauwerke.

                                                                                           

             Der Hadrianswall in seinen beeindruckensten Resten 

          im Norden Englands.

Der Hadrians-Wall in England

Bereits seit der Mitte des ersten Jahrhunderts hatten die Römer begonnen, das seit der Invasion unter Claudius ( 43 n.Chr.) römisch gewordene Britannien militärisch im Norden gegen die unruhigen keltischen Stämme , allen voran der Brigantes durch verschiedene Kastelle und Straßen abzusichern.

Kaiser Hadrian ( 117- 138 n.Chr. ), der 122 n.Chr. nach den germanischen Provinzen nun auch England besuchte,  gab den Auftrag, im Norden des römischen Britannien eine befestigte Grenze zu errichten, den Hadrianswall. Anscheinend waren die Stämme in Schottland wieder unruhig geworden, und man entschied sich zu einer Abgrenzung und Sicherung des römischen Hinterlandes.

Bereits zuvor gab es eine Straße ( Stanegate), an der verschiedene Kastelle lagen. Ab 124 n. Chr. wurde nun die befestigte Linie über 118 Kilometer errichtet. Der Hadrianswall bestand aus einem Graben, einer begehbaren Mauer mit Zwischentürmen, direkt an die Mauer angebaute Kleinkastelle ( sog. "milecastles") , sowie einer Kastell-Kette.

An einigen Stellen scheint man zunächst einen Erdwall mit hölzernen Türmen errichtet zu haben, der erst ab 138 n.Chr. durch die durchgehende Mauer ersetzt wurde.       (Quelle:home.t-online.de)

Das Kolosseum ist das bekannteste Theater wo Gladiatoren kämpften

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Das Kolosseum               
Das Kolosseum das eigentlich flavisches Amphitheater hieß wurde in den Jahren 72 n. Chr. bis 80 n.Chr. erbaut. Es wurde von Kaiser Vespasian(69-79 n.Chr.) begonnen und von Kaiser Titus (79-81 n.Chr.) eingeweiht.
Ganz fertiggestellt wurde es aber erst unter Kaiser Domitian(81-96 n.Chr.).
Bei der Einweihung, die einhundert Feiertage dauerte, mußten 2000 Gladiatoren und 9000 wilde Tiere ihr Leben lassen.
Gebaut wurde das Kolosseum größtenteils aus Travertinblöcken (einem porösen Kalkstein) die aus den Steinbrüchen bei Tivoli, dem antiken Tibur, östlich von Rom gewonnen wurden.
Die Blöcke maßen jeweils ca. zwei Kubikmeter und wogen fünf Tonnen.
Sie wurden nicht durch Mörtel sondern Metallstiften zusammengehalten.
Es wurden in den circa 4 Jahren, die für den Bau des Rohbaus benötigt wurden ungefähr 100.000 Kubikmeter Material benötigt, das in etwa fünfzigtausend Wagenladungen von den Steinbrüchen zur Baustelle gefahren werden mußten.                  

 (Quelle:vhs-schramberg.de)

 

 

Die Marc Aurel-Säule

(Quelle:www.roma-antiqua.de)

 

Die Säule steht auf einem 10,50 Meter hohen Sockel. Der Säulenschaft hat eine Höhe von knapp 30 Metern, also etwa 100 römischen Fuß. Die Reliefs stellen die Feldzüge Marc Aurels gegen die Sarmaten und Germanen dar. Die Darstellung beginnt mit einer Flußüberquerung über die Donau, vermutlich bei Carnuntum. Auf halber Höhe trennt eine Siegesgöttin die zwei Feldzüge voneinander. Papst Sixtus V. ließ 1589 einige fehlende Partien der Säule restaurieren und bekrönte die Spitze der Säule mit einer Statue des heiligen Paulus.

Der Circus Maximus. Von den Tribünen und der Architektur ist so gut wie nichts mehr vorhanden. Nur an einer Ecke sind noch die spärlichen Reste der Bühnenfundamente vorhanden. Stattdessen sind nur noch grasbewachsene Erdwälle zu sehen. Die Bahnen der Arena sind in ihren Ausmaßen erhalten und werden wie früher durch einen Mittelwall getrennt.

Der Circus Maximus



 

Der Circus Maximus zwischen den Hügeln Palatin und Aventin entstand schon zu Beginn des Römischen Reiches. Schon um 500 v. Chr. vergnügten sich hier die Zuschauer bei Schaukämpfen und Spielen. Diese Art der Unterhaltung und des Nervenkitzels fand bei den Römern immer mehr begeisterte Anhänger.

(Quelle:www.roma-antiqua.de)

Der Konstantinsbogen




 

Gleich neben dem Kolosseum steht der Triumphbogen des Konstantin. Er wurde 312 nach dem Sieg Kaiser Konstantins über seinen Rivalen Maxentius in der Schlacht an der Milvischen Brücke errichtet. Die Inschrift über dem mittleren Bogen lautet:

IMP(ERATORI) CAES(ARI) FL(AVIO)
CONSTANTINO MAXIMO /
P(IO) F(ELICI) AUGUSTO S(ENATUS)
P(OPULUS)Q(UE) R(OMANUS) /
QUOD INSTINCTA DIVINITATIS MENTIS /
MAGNITUDINE CUM EXERCITU SUO /
TAM DE TYRANNO QUAM DE OMNI EIUS /
FACTIONE UNO TEMPORE IUSTIS /
REM PUBLICAM ULTUS EST ARMIS /
ARCUM TRIUMPHIS INSIGNEM DICAVIT

Dem Imperator Caesar Flavius Constantinus Maximus Pius Felix Augustus haben der Senat und das Volk von Rom diesen Triumphbogen gewidmet, weil er durch göttliche Eingebung und Geistesgröße mit seinem Heer den Staat sowohl an dem Tyrannen als auch zur gleichen Zeit an dessen ganzem Anhang mit gerechten Waffen gerächt hat."

(Quelle:www.roma-antiqua.de)

Aquädukt bei Pont du Gard:
 

Das römische Aquädukt bei Pont du Gard nahe Nîmes, Frankreich, wurde zwischen dem späten 1. Jahrhundert v.Chr. und dem frühen 1. Jahrhundert A.D. gebaut. Die Römer bauten umfangreiche Systeme von Aquädukten, um Wasser zu ihren Wohngebieten von entfernten Quellen herzu transportieren.
(Justin Paul/Arcaid) 

(Quelle:ddragon.intrratec.de)

Drususstein:

von römischen Soldaten im ersten Jahrhundert n. Chr. Errichtet als Ehrenmal. Es besteht aus einem kubischen Sockel mit zylindrischen Oberbau und ursprünglich kegelförmigen Dach. Bei seiner Erbauung muß das Ehrenmal mit Quadern umgeben gewesen sein. Es war 25 Meter hoch. Drusus stand bei seinen Soldaten in hohem Ansehen. Nach seinem Tod baute die Truppe ihm, zu seinem Gedenken, dieses Leergrab. Es wurde bis zum Ende der Römerzeit von den Soldaten gepflegt und verehrt. Der Drususstein ist in der heutigen Zitadelle zu finden.

(Quelle:home.t-online.de)

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