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Unsere Klasse 7.1 hat unter Leitung von Herr Schulte
dieses Projekt gestartet, um eine weitere Informationsseite zum
Thema Rom (geschichtlich) zu erstellen. Wir haben uns schon mächtig
Mühe gegeben, doch noch ist nicht alles bereit, um im Internet
präsentiert zu werden. Diese Seiten sind mit "(noch in
Arbeit)" gekennzeichnet.
Inhaltsangabe
- 1
Hannibals Zug gegen Rom (Die Einführung)
- 2
Der Zug über die Alpen
- 3
Die Schlacht bei Cannae
- 4
Hannibal vor Rom (Er verspielt seine größte
Chance)
- 5
Hannibals Ende
1Hannibals
Zug gegen Rom
Sofort nach
Hannibals Ernennung zum Oberbefehlshaber plante er einen Krieg
gegen Rom. Unruhen herrschten im Land der Kelten und der
bevorstehende Krieg zwischen Rom und Makedonien gab eine günstige
Gelegenheit. Die reiche Handelsstadt namens Sagunt auf der
iberischen Halbinsel war Hannibals erstes Ziel. Rom konnte die
Handelsstadt nicht schützen, da Rom anderenorts beschäftigt
war. 219 v. Chr. fällt Sagunt schließlich nach 8monatiger
Belagerung. Daraufhin erschien in Karthago ein Gesandter aus
Rom, der die Auslieferung Hannibals forderte. Nachdem diese ihm
verwehrt blieb, erklärte Rom Karthago den Krieg. Den Winter
219/218 v. Chr. nutzt Hannibal zur Vorbereitung. Seine Armee
besteht aus etwas 120.000 Mann Fußvolk, 16.000 Reitern und
58 Elefanten. Die Armee setzt sich aus Puniern, Spaniern und Libyern zusammen. Mit einen Teil seiner Armee bricht Hannibal
schließlich im Frühling nach Rom auf; der Rest bleibt zur
Sicherung Spaniens und Afrikas zurück. Ihre Seeüberlegenheit
wollen die Römer ausnutzen und lauern den Puniern mit
zwei stark bemannten Flotten auf aber sie merken viel zu spät,
dass Hannibal bereits den Ebro, die Pyrenäen und die reißende
Rhone überquert hat. Der Punier will auf dem Landweg in
Rom einfallen und hofft dabei auf die Unterstützung der Gallier,
wenn er die Po-Ebene erreicht hat. Der Großteil der römischen
ist außer Landes und es gelingt den Römern noch gerade die Küstenstraße
zwischen Alpen und Meer zu sperren. Aber da passiert etwas
unerwartetes, woran niemand gedacht hat: Hannibal wählt den Weg
durch das Hochgebirge der Alpen mit Afrikanern und Spaniern, die
noch niemals Firnisschnee betreten haben. Mit seinen
Kriegselefanten und der gesamten Reiterei wagt er sich noch im
Spätherbst in das Hochgebirge südlich des Mont Blanc.
2Der
Zug über die Alpen
Unter den Steingeschossen wilder Bergstämme
kämpft sich das Heer mit großer Mühe die steilen Pfade
hinauf. Den Kriegern aus dem Süden ist das Gebiet nicht
vertraut und sie packt die Angst. Der tiefe Neuschnee ist trügerisch
und immer wieder öffnen sich aus dem Nichts tiefe Schluchten
und verschlingen Wüstenrosse, schwindligen Männer,
ausgleitende Elefanten oder Karren die vom Zug abgekommen sind.
Die Schneestürme verringern die Sicht und Schluchten mitten im
Weg erschweren Hannibal den Weg über die Alpen. Der Proviant
wird knapper und knapper und ein Gelingen der Überquerung der
Alpen scheint aussichtslos. Endlich, nach einem schwierigen
Marsch ist der Gebirgskamm ist in Sicht. Auf ihm errichtet man
ein notdürftiges Lager, in dem sich die Männer zwei Tage
ausruhen dürfen. Für einen Moment lichtet sich dann der Nebel
und Italien ist zu sehen. Hannibal soll gesagt haben: ,,Haltet
aus! Das soll euer sein, wenn die Berge bezwungen sind!"
Bald begann der schwierige Abstieg, bei dem aber noch längst
nicht so viele Männer starben. Nach
fünfzehn entbehrungsreichen Tagen hat die erschöpfte Truppe die
Alpen überschritten. Doch nicht einmal die Hälfte des stolzen
Heeres hat das
gefährliche
Wagnis überlebt. Das Heer Hannibals war auf nur noch 20.000
Mann
Fußtruppen und 6.000 Reiter abgeschmolzen.
.
3Die
Schlacht von Cannae (216 v. Chr.)

Das römische Heer bestand aus zwei
zusammengeschlossenen Armeen: 16 Legionen ( 8 römische+8 der
Bundesgenossen) Insgesamt ergibt dies eine Anzahl von 86.000 Männern.
Davon waren 9.000 Leichtbewaffnete und 6.000 Reiter. Sie
unterlagen dem Kommando der Konsuln Paullus und Varro.
Die Karthager liefen mit einer 50.000 Mann
starken Armee auf. Davon waren 8.000 leicht bewaffnet und 10.000
Reiter. Natürlich unter Kommando des Hannibal.
Noch vor der Schlacht herrschte Unruhe in
der römischen Armee, denn: Die Römer wussten von der starken
karthagischen Streitmacht. Daraus folgte ein Konflikt
zwischen Varro und Paullus um das Schlachtgebiet. Dieser Streit
wirkte sich jedoch schlecht auf die Moral des römischen Heers
aus. Letztendlich setzte Varro sich durch und die Schlacht
sollte auf der Ebene geführt werden.
(1. Etappe) Zuerst griffen die Reiter
zusammen mit dem leichtbewaffneten Fußvolk an. Karthagos Reiter
machten ihrem guten Ruf alle Ehre und zersprengte die römische
Reiterei auf beiden Flanken.
(2. Etappe) Bald stießen die Römer zentral
in das karthagische Heer und konnten dadurch die feindliche
Linie durchbrechen. Hannibal aber konnte nun mit Verstärkungstruppen
auftrumpfen! Nun schlossen die schwer bewaffneten Flanken der
Karthager sich um die römischen Soldaten.
(3. Etappe) Die karthagischen Reiter
vollendeten den Kessel um die Römer. Daraufhin folgte der Sieg
der Karthager. Hannibal hatte die Schlacht bei Cannae gewonnen.
Rom verlor 48.000 Soldaten, sowie 10.000
Soldaten, die die Karthager gefangen nahmen. Auf Seiten
Hannibals hielt sich der Verlust in Grenzen. "Nur"
6.000 Mann gingen bei der Schlacht verloren. Es sollen 14.000 Römern
die Flucht gelangen sein, doch z.B. Livius sprach von 28.000
Soldaten. Die Zahlen gehen dort immens auseinander. Soweit zu
den Verlusten ...
... Dies leitet zum nächsten
Thema über: doch nach der Schlacht drängten Hannibals
Unterfeldherren - vor allem Mahabal - zum Sturm auf Rom.
Doch dieser ging gar nicht erst auf dieses Drängen ein und begnügte
sich mit kleineren Städten. Und diese ergaben sich beinahe
schon kampflos. Wie auch Hannibals Winterquartier Capua ...
4Hannibal
vor Rom
Er vergibt seine größte Chance.....
Nach etlichen Jahren marschiert er endlich
gegen Rom. "Hannibal ad Portas" (Lateiner nachdenken
;-) Es heißt Hannibal bei den Toren.) gellt es durch
die Straßen. Dieser Spruch bleibt daraufhin sprichwörtlich
erhalten. Nun kommt Hannibals Bruder Hasdrubal ins Spiel: Dieser
bricht gleichzeitig zu diesen Ereignissen von Spanien nach
Italien auf. Mit vereinten Kräften wollen sie Rom angreifen,
sowohl aus dem Norden, wie auch aus dem Süden. Eines Nachts
gelangt ein Paket in Hannibals Feldlager. So ekelhaft es auch
ist, im Paket befand sich das Haupt seines Bruders Hasdrubal.
200 Kilometer nordöstlich von Rom wird er samt Heer 207. v.
Chr. am Fluss Mataurus geschlagen. Hannibal besiegt zwar die
Armee Roms aber marschiert nicht in Rom ein. Bis heute ist nicht
genau bekannt, warum er nicht die geschwächte Stadt eingenommen
hatte.
5Hannibals
Ende

Entscheidungsschlacht bei Zama, bei der
Hannibal Scipio unterliegt. Friedensschluss. Karthago muss
Spanien räumen, alle Kriegsschiffe, bis auf 10, ausliefern,
Massinissa als König Numidiens anerkennen, keinen Krieg außerhalb
Afrikas führen und innerhalb nur mit Roms Zustimmung, Zahlung
von 10.000 Silbertalenten Reparation. Hannibal wird zum Suffeten
gewählt und erweist sich als großer Staatsmann (Reformation
der Verfassung, Verwaltung, Finanzwesen). Reiche Karthager
zeigen ihn in Rom an. Hannibal muss fliehen. Flucht Hannibals
vor den Römern. Über Tyros flieht er nach Antiochia zu
Antiochos III. Dieser unterstellt ihm jedoch nicht sein Heer und
unterliegt den Römern in zwei vernichtenden Schlachten.
Hannibal flieht zu König Artaxias nach Armenien und erbaut
diesem seine neue Hauptstadt. Er reist weiter nach Kreta,
welches er bald wieder verlassen muss und dient zuletzt König Prusias von Bithynien. Er siegt in einer Seeschlacht, während
Prusias Truppen an Land gegen die Armee Eumenes II. von Pergamon
verlieren. Selbstmord Hannibals in dessen von Römern umstellten
Villa in Lybissa bei der bithynischen Hauptstadt Nikomedia. Tod
Scipios nach seiner Denunzierung auf seinem Landsitz. Soweit zum 3.
Punischen Krieg, der mit der völligen Vernichtung Karthagos
durch Publius Cornelius Scipio Aemelianus endet.
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