Ihren Namen hat die Schule von der Straße,
an der die Schulgebäude mit roten Ziegelsteinen errichtet wurden. 1897 erstellte man zuerst
den Nordflügel, 1898 begann man mit dem Südflügel. Die Turnhalle wurde
1904/1905 gebaut.
Zu dieser Zeit besuchten 1400 Schüler in 26 Klassen die "Schule am
Goschentore", wie sie damals genannt
wurde. Offiziell waren dort die "Evangelische Volksschule III" für Knaben
und die "Evangelische Volksschule IV" für Mädchen untergebracht.
1919/20 zog zusätzlich noch die "Katholische Volksschule II" ein.
Während der Zeit des Nationalsozialismus wandelte man die Bekenntnisschulen
in Gemeinschaftsschulen um. Von 1938 an gab es davon zwei: "Hohnsen I" und
"Hohnsen II".
1944, gegen Ende des Krieges, löste man beide Schulen auf, um Platz für
ein Lazarett zu schaffen. Das Schulgebäude überstand die Kriegswirren mit
leichten Beschädigungen und im Oktober 1945 konnte der Schulbetrieb
eingeschränkt für beide Schulen mit 10 Klassen wieder aufgenommen werden.
Wegen der räumlichen Not fand der Unterricht in 3 Schichten statt.
Erst 1950 waren endlich die noch immer vorhandenen Kriegsschäden beseitigt.
1947 wurden auf Elternwunsch die Bekenntnisschulen wieder eingerichtet
und fortan gab es im Hohnsenschulgebäude drei Schulen:
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die Gemeinschaftsschule II (G II), die Evangelische Volksschule II (E II), die Katholische Volksschule II (KII). |
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1967 wurden nach einer Elternabstimmung für die E II und G II
beschlossen, eine gemeinsame Grundschule und eine gemeinsame
Oberstufenschule zu bilden. Vom 1. August 1967 an gab es dann die
Grundschule II (G II).
Durch drastisch sinkende Schülerzahlen und Raumbedarf der Fachhochschule
am Hohnsen sollte die Grundschule dort aufgelöst werden. Einer
engagierten Elternschaft ist es zu verdanken, dass dann eine andere Lösung
gefunden wurde: 1984 zog die Schule an ihren heutigen Standort in die
Keßlerstraße um und nahm ihren Namen Hohnsenschule
mit.