Eingangsbereich der GHS
Gerhart-Hauptmann-Realschule
- Hannover -

Filmprojekt

Gedanken zum Filmprojekt der Klasse 5b

Warum dreht man wohl einen Film? Um reich und berühmt zu werden?

Nun - reich und berühmt geworden sind wir - noch - nicht, wir die 29 Schüler der 5b , aber es hat viel Spaß gemacht, in andere Rollen zu schlüpfen, wie Profis vor der Kamera zu agieren und überhaupt - etwas Gemeinsames auf die Beine zu stellen. Die Casting Show konnte ausfallen, denn alle 29 Schüler waren Topmodels unter der Regie von Frau Mecklenborg, Leiterin des medienpädagogischen Zentrums der Region Hannover.

Auf einer DVD für alle Zeiten festgehalten, reich an Erfahrungen und vor allem stolz auf unser Gemeinschaftswerk, das sind wir alle.

Ruhe bitte! Alle bereit? Kamera läuft! 1-2-3- Action!--------Cut!

Diese Kommandos werden allen noch lange im Ohr klingen.

Wie geht denn das? 29 Schüler - 4 Vormittage Zeit und am Ende ein kompletter Film.

Natürlich wollen wir nichts über unseren Film erzählen, der ist unser Geheimnis, aber ein wenig den Entstehungsweg aufzeigen.

1. Filmtag: Jeder schlüpft einmal in die Rolle des Regieassistenten, des Kameramannes und des Toningenieurs- abwechselnd und lernt so die Technik kennen. Nach der Vorstellungsrunde - diesmal auf Film gebannt - geht`s richtig los:
Was wollen wir denn drehen? Action-, Fußball- ,Freundschaft ? Keine leichte Entscheidung. Wir schreiben in 3 Gruppen unser Drehbuch: Handlung, Personen, Dialoge, Drehort - so viel muss beachtet werden!

2. Filmtag: Das Wetter macht uns einen Strich durch die Planung. Alles wird erst einmal nach innen verlegt. Die ersten Szenen sind recht schnell gestorben - (Filmsprache: abgedreht), da sie im Klassenzimmer spielen. Aber für die Szenen auf dem Schulflur brauchen wir sehr lange, inzwischen hat sich auch herumgesprochen, dass ein Filmteam die Schule unsicher macht......
Da kommt schon mal ein fremder Schüler ungewollt? vor die Kamera....
Als wir uns am Ende die Szenen, die im Kasten sind, kritisch betrachten, möchte sich jeder am liebsten verstecken: die eigene Stimme klingt so komisch, fast jeder hat irgendwann einmal in die Kamera geguckt. Eine Todsünde!

3. Filmtag: Wir fühlen uns jetzt wie die Profis. Gleich auf den Außenhof für die Fußballszenen, aber die Nebengeräusche von der viel befahrenen Straße,
der Toningenieur leistet Schwerstarbeit und die vielen Fußballeinstellungen verlangen vom Kamerateam höchste Konzentration.
Am Ende dieses Tages sind wir froh, es geschafft zu haben - unsere Belegungsstationen müssen auch noch aufgeräumt werden. Die Schminkecke, die Ruhestationen für die Akteure, die grad nicht im Einsatz waren. Schule ist doch so viel leichter!

4. Filmtag: Wir können keine Aufnahmen mehr machen - nur der Filmschnitt wird erklärt: Abspann, Titel, Erzählerin, Musikauswahl- eine faszinierende Technik, aber leichter ist es nicht.

Am Ende schauen wir uns stolz und erleichtert unser Werk an: 7 Minuten Film!

Die ganze Arbeit für nur 7 Minuten!

Aber haben wir nicht noch viel mehr geschafft? Wir haben eine lange Zeit gemeinsam an einer Sache gearbeitet, jeder hat etwas dazu beigetragen. Ist das nichts?

Und das viel strapazierte Wort Teamarbeit hat mal ganz konkret an Bedeutung gewonnen.

Und eine weitere Erkenntnis: Solch ein Filmprojekt ist zu schaffen, nur ist es anstrengend, verlangt viel Disziplin, Geduld, Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen.

Dank an Frau Mecklenborg!



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Schulgottesdienst

Einschulungsgottesdienst der 5. Klassen


Einschulungsgottesdienst, 121 KB


1. September 2006 (Spr. 28,5)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer, liebe Eltern.

Wenn etwas Neues anfängt, hat man erst mal viele Fragen. Das ist ganz normal. Einige Fragen, die euch vielleicht beschäftigen, sind hier im Raum zu sehen.

Manche Fragen sind einfach zu beantworten, z. B.: Wie heißt meine Klassenlehrerin oder Wo ist das Klo?, das werdet ihr bald erfahren. Wie ist der Pausenhof? Bald wirst du es wissen.

Was sind meine neuen Fächer? Kann ich die Schule schaffen?

Warum nicht? Du hast doch bisher alles geschafft, warum soll das nicht so weiter gehen? Mach dir nicht zu viele Sorgen über die Noten.

Verstehe ich alles im Unterricht? Sind die Lehrer streng?

Niemand erwartet von euch, dass ihr auf Anhieb alles versteht. Dann müsstet ihr nicht in die Schule gehen. Ihr sollt was Neues lernen. Wenn ihr etwas nicht versteht, dann fragt nach, das ist immer möglich.

Mögen mich die anderen Kinder?

Das kannst du dich fragen. Einige werden dich immer mögen. Und du kannst dir sagen, ich muss ja nicht nur darauf warten, dass andere mich mögen, ich kann ja die anderen mögen, mich für sie interessieren.

Hoffentlich lacht mich niemand aus!

Ja, diese Sorge verstehe ich. Wenn dich jemand auslachen sollte, lach zurück. Lach die Kinder an, schau ihnen in die Augen. Wenn du in die Augen der anderen schaust, bist du stark.

Neben wem werde ich sitzen? und Finde ich Freunde?

Vielleicht wirst du neben einer Freundin oder neben einem Freund sitzen. Vielleicht ist es ein Kind, das du heute kennen lernst. Vielleicht wird sie oder er bald deine Freundin oder dein Freund. Sie sind ja auch auf der Suche nach neuen Freunden. Alles ist möglich, du wirst sehen.

Wer kommt zu meinem Geburtstag?

Das weißt du heute noch nicht. Vielleicht einige deiner alten Freunde und wahrscheinlich auch neue Freunde. Das Leben hält viele Überraschungen für dich bereit. Ich finde es spannend, dass du heute noch nicht weißt, was an deinem Geburtstag ist.

Wer nach Gott fragt, versteht alles.

Dass fragen wichtig ist, steht übrigens auch in der Bibel. Spr. 25,8: Wer nach Gott fragt, versteht alles. Wer nach Gott fragt, stellt die wichtigste Frage, die es gibt.

Wer nach Gott fragt, fragt nach dem Sinn des Lebens, nach dem Ursprung des Lebens und der Liebe.

Also nur Mut, stell die Fragen, die dir wichtig sind. Wenn du fragst, wirst du auf Gott stoßen und Gott wird dir antworten und dir helfen.

Du weißt nicht, wie du dir das vorstellen sollst?

Gott spricht manchmal durch andere Menschen zu uns. Durch freundliche Worte, eine liebevolle Geste. Du wirst es erleben.

Ich glaube, es gibt heute eine ganze Menge, auf das du dich freuen kannst. Die Schule freut sich auf dich. Vielleicht freust du dich auf Sport. Es ist schön, sich auszutoben und die Kräfte zu messen.

Vielleicht freust du dich darauf, dass du jetzt schon so groß bist, dass du in eine neue Schule gehen kannst. Du kannst stolz auf dich sein.

Wir wünschen dir von Herzen eine glückliche Zeit an der GHS. Gott behüte dich.

Amen.

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Und überall ist Licht!
(Adventsgottesdienst 2004)

Unter diesem Motte fand 2004 wie jedes Jahr ein Adventsgottesdienst in der Messiaskirche statt. Neben den 9. und 10. Klassen haben dabei auch Pastor Harms und Pastor Köpke zum Gelingen beigetragen. Die intensiven Bemühungen in den Wochen vor dem 29. November ergaben ein abwechslungsreiches Programm.

Als erstes standen die katholischen Schüler der 9. Klassen mit Kerzen an verschiedenen Stellen in der Kirche und trugen unter dem Motto
„Tragt in die Welt ein Licht“ jeder ein paar Verse vor.

Als nächstes sang Jenny, Klasse 10a das Lied „Like a Prayer“.

Die Klasse 10b trug ein Gedicht vor:

Ein Lebenslauf in Licht und Schatten

Das erste, was wir sehen, ist das Licht der Welt.

Ohne Licht können wir nicht leben, denn schon allein
das Tageslicht bestimmt unsere Gefühle und Stimmungen.
Wenn es dunkel ist, können wir nur mit Hilfe einer Lichtquelle sehen.
Ohne Licht wären wir verloren. –
Irgendwann wird jeder von uns einen dunklen Tunnel und ein kleines Licht sehen,
das ist das letzte, was wir wahrnehmen werden.

 

Die Klassen 9b und 9c hatten einen Kurzfilm gedreht mit dem Titel „Im Stress“.

In diesem Film ging es um einen Jungen, dem von ein paar Jungs vorgeworfen wird, ein Fahrrad geklaut zu haben. Dieser Junge wurde deshalb zusammen geschlagen. Er hat seinen Freunden davon nichts erzählt bis ein Mädchen aus seiner Clique mit ihm geredet hat.
Nun konnten seine Freunde ihm helfen.

Pastor Harms hielt die Predigt,
woran auch einige 10.-Klässler beteiligt waren.

 

Die 10a gestaltete eine Meditation mit Versen und verschiedenen „Licht“-Bildern
(Sonnenuntergang u. a.).

Nicola, eine ehemalige Schülerin der GHS, sang „The Voice within“.

 

 

 

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Die Klasse 10a trug dieses Gedicht vor:

Textfeld: Engel
Es müssen nicht Botschafter mit Flügeln sein,

die Engel

Sie gehen leise, sie müssen nicht schreien,

oft sind sie alt, hässlich und klein,

die Engel

Sie stehen hinter uns und stützen uns,

doch oft sind sie nicht zu erkennen,

Den Süchtigen
hat er beim Entzug geholfen,

der Engel

Mit den Kranken hat er die Zeit verbracht,

Er hört, wenn du ihn rufst in der Nacht,

der Engel

Wenn es sein muss und es uns hilft,

steht er im Weg und er sagt: Nein,

der Engel

Groß wie unsere Herzen und hart wie ein Stein -

es müssen nicht Botschafter mit Flügeln sein,

die Engel

 

die Engel

Sie haben keine Waffen, keine weiße Kleidung,

die Engel

Vielleicht ist einer, der dir gibt die Hand,

oder er wohnt neben dir, Wand an Wand,

der Engel

 

Wir bitten Gott, dass er uns solche Engel zur Seite stellt!!

Zum Abschluss wurde gebetet und dazu ein Bild gezeigt.

Pastor Harms rief auf zur Aktion „Großes Licht für kleine Lichter“.

Die Kollekte war für die Einrichtung „Neues Land“ bestimmt, um ihre Bemühungen für „ein Leben ohne Drogen“ zu unterstützen. Es kamen 72 € zusammen.

Nach dem Segen durch Pastor Harms gab es noch einen Keks-Empfang am Ausgang.

Und überall ist Licht

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