Eingangsbereich der GHS
Gerhart-Hauptmann-Realschule
- Hannover -

Fach KUNST

„Kunst ist schön, macht aber Arbeit“, sagt

Karl Valentin - und solche Arbeit ist wunderbar:

Wir probieren sehr viel aus auf der bunten Kunst-Palette mit den (fast) unbegrenzten Möglichkeiten künstlerisch tätig zu sein. Im großen Kunstraum, im Textilraum und in den beiden Werkräumen versuchen wir uns an vielfältigen Techniken: z. B. Malen mit Acrylfarben, Deckfarben, Aquarellfarben und Ölpastellkreiden, Stoffmalerei, Drucken und Collagieren, Zeichnen mit Bleistift, Filzern, Buntstiften, Kohle, japanischen Schreibpinseln und beschäftigen uns u. a. mit Federzeichnungen, den Möglichkeiten verschiedener Zufallstechniken, Mischtechniken und Metalldrückens.

Im Werk- und Textilunterricht entstehen vielfältige Figuren und Objekte aus Papier, Holz, Kunststoff, Pappmaché und Wolle, Filz und Stoff.

Wir illustrieren oft Texte und Geschichten oder verfassen eigene Geschichten und Gedichte zu unseren Bildern und Zeichnungen.

Hier zeigen wir einige Beispiele: Es ist ein kleiner Ausschnitt aus unserer künstlerischen Arbeit – gewiss würde sich Karl Valentin darüber freuen!

Übrigens: Gerhart Hauptmann hat auch mal Kunst und Bildhauerei studiert, vor 123 Jahren – lang ist´s her!

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Teilnahme der Gerhart-Hauptmann-Realschule an Malwettbewerben für Schulen
VKBK FEZ, Berlin (Verein zur Förderung kreativer Beziehungen europäischer Kinder e. V.)
Siegerurkunde, 67 KB

Siegerbild 2005, 58 KB2Siegerbild 2006005
Beim Wettbewerb „Unser Universum“ erhielt die Klasse 5c mit dem Thema „Wesen vom fremden Stern“ Urkunden in Gold, Silber und Bronze und die Teilnahme-Urkunde für unsere Schule. Die Teilnahme der 5c wurde dokumentiert in einem Buch, das mit Bildern dieser Ausstellung hergestellt wurde.

2006
Die Klasse 6b nahm an dem Malwettbewerb „Wir sind Deutschland“ mit dem Thema „Unsere Schule“ teil. Wieder gab es Urkunden in Gold, Silber und Bronze und eine Teilnahme-Urkunde für unsere Schule. Dokumentiert ist die Ausstellung durch eine Fotodokumentation der ausgestellten Schülerbilder in der Vertretung Niedersachsens beim Bund in Berlin; in dieser Ausstellung wurden ebenfalls die am Wettbewerb teilnehmenden Schulen vorgestellt.

Bild vom Wettbewerb, 258 KB

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Schüler und Lehrerin vom fremden Stern
Joan Miró

Großes Wandbild auf dem Flur unserer Schule, im Juli 2006 gemalt und gestaltet vom Wahlpflichtkurs Gestaltendes Werken der 6. Klassen.

Hier Klicken zum Vergrößern! 115 KB

Nadine und Mary schrieben dazu einen kurzen Text:
Was wir uns dabei dachten, das Bild zu malen:

Wir haben in unserem Werkunterricht viel von dem Maler Joan Miró gehört und uns einige Bilder angesehen. Deswegen hatte Frau Klaffke die Idee, das riesige Wandbild mit typischen Figuren von Joan Miró zu malen. Immer zwei Kinder malten mit Acrylfarben zusammen eine große Miró-Figur. Das Wandbild stellt eine Lehrerin von einem fremden Stern mit ihren Schülerinnen und Schülern im Weltall dar; viele Monde, Sonnen und Sterne sind zu sehen. Miró zeichnete gerne viele Monde, Sonnen und Sterne. Miró malte wie wir mit hellen, leuchtenden und auch dunklen Farben: Rot, blau, gelb und grün.

Wir haben viele Stunden für das große Wandbild gebraucht.

Hoffentlich gefällt es euch!

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„Papiertiger“
Das Siegerbild; 59 KB
Gewinn im Wettbewerb „Papierwende“
2. Preis für die Gerhart-Hauptmann-Realschule

im Wettbewerb „Erfolgreich abfallarm – Papierwende 2006“. Wirtschafts- und Umweltdezernat Herr Mönninghoff überreichte die Urkunde und den Scheck über 750 € am 13. März 2007 während einer Feierstunde im Bürgersaal des Neuen Rathauses.

Beteiligung der Gerhart-Hauptmann-Realschule am

Wettbewerb Papierwende

für Schulen in der Landeshauptstadt Hannover und Region Hannover, ausgeschrieben von der Landeshauptstadt Hannover im September 2006. Der Wettbewerb ist Bestandteil des Projekts „Papierwende - Mit Recycling-Schulmaterialien die Wälder unserer Erde schützen“.
Der Wahlpflichtkurs Kunst 7. Klassen beteiligte sich mit einer Gemeinschafts-Arbeit; gemalt mit Acrylfarben auf Presspappe, 50x70 cm:

„Papiertigers Albtraum - der letzte Brief anno 2099“.

Für die „Briefmarke“ des „letzten Briefes“ wurde ein Teil eines Urwaldbildes des französischen Malers Henri Rousseau (1844-1910) verwendet: „Jadwighas Traum“. Als Rousseau seine berühmten Dschungelbilder malte, waren die Regenwälder unserer Erde noch intakt. Wir alle sind dazu aufgerufen, mitzuhelfen, dass die Vernichtung unserer Wälder gestoppt wird!

Stolze Preisempfäger. Preisverleihung mit dem Umweltdezernenten Herrn Mönninghoff .Preisverleihung im alten Rathaus

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„Zeitschleife“


Tellnahme der Gerhart-Hauptmann-Realschule am Wettbewerb

„Zeitschleife“

des Kunstvereins Hannover, ausgeschrieben im September 2006.

Gefragt sind Kunstwerke, in denen verschiedene Zeiten aufeinander treffen. Die Klasse 9b beteiligt sich mit Bleistiftzeichnungen, die den Charakter von Schwarz-Weiß„Dokumentarfotos“ haben: Lebewesen, Gegenstände und Ereignisse aus Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft treffen sich, zusammengefasst in einer „Dokumentation“ von Fotos und Text.

 

offizielles Plakat; 670 KB Kunstverein Hannover

2. Preis

für die Gerhart-Hauptmann-Realschule
beim Wettbewerb „Zeitschleife“
8. Mai 2007

Die Klasse 9b beteiligte sich mit Bleistiftzeichnungen, die den Charakter von Schwarz-Weiß-Dokumentarfotos haben: Lebewesen, Gegenstände und Ereignisse aus Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft treffen sich, zusammengefasst in einer „Dokumentation“ von Fotos und Text. Es handelt sich dabei um eine Art „Psycho-Dokumentation“ über Erlebnisse und Probleme einer jungen Frau im Jahr 1910. Es sind zwei inhaltlich und zeitlich unterschiedliche Text-Versionen entstanden; je verfasst von Jasmina und Marsieh.

Jasmina; 591 kB Dies ist der Beitrag von Jasmina:

„Bericht der HAZ vom 01.01.2007

In den Zeiten verloren –
geheimnisvoller Fund auf dem Dachboden des Hauses Podbielskistraße 699 A,
vom Abriss bedroht.

 

Wir veröffentlichen Text und Fotos für unsere Leser:

Hari; %%) kB11.11.1910

„Liebes Tagebuch – nun bin ich ganz allein, alles ein furchtbares Durcheinander, ich verkrieche mich in diesem Haus, Tag und Nacht schaue ich aus diesem Fenster – vielleicht kommt er zurück? Ach, wie dumm bin ich. Ich will mich verstecken, zurück in die Zeit gehen, bevor all dies geschah. Zurück in die glücklichste Zeit meines Lebens! Mein einziger Trost sind die vielen Fotos, die ich damals machte. Und nun habe ich ganz neue Fotos, wie merkwürdig... Auf dem einen Foto sieht man meinen Liebsten mit einem Fabelwesen neben ihm. Ein Greif!? Im Hintergrund sind zerbrochene Gegenstände und Maschinen und ein Wald von Jahrmillionen alten versteinerten Pflanzen oder Tieren. Wer hat das Foto gemacht?

Aylin; 581 kB12.11.1910

Liebes Tagebuch,
nun weiß ich mehr ... gestern, als ich wieder nach meinem Liebsten aus dem Fenster Ausschau hielt, wurde es plötzlich noch dunkler ... Und dann war da so ein seltsamer Sog...
Und dann war alles wieder so wie es vorher war – bis ich aus dem Fenster sah ... Die Straßen und Häuser sahen plötzlich ganz anders aus. Und auch weniger Häuser waren dort. Was war passiert?! Ich sah mich um... und merkte, dass das Haus anders war. Dort war eine Tür. Als ich in den anliegenden Raum ging, erblickte ich einen Garten. Ich ging immer weiter, und fand dieses Foto, das ich gestern beschrieb. Ich weiß nicht, in welcher Zeit ich gestern war. Jedenfalls saß Tom auf einem Stein und gab mir dieses Foto. Aber warum konnte ich mich nicht erinnern? Warum ist er mir nicht gefolgt, als er sagte, ich sollte zurück? Warum ist er nicht mit mir gekommen? Ich sehe nun wie zuvor durch das kleine Fenster und warte... bis ich nicht mehr bin!

Marsieh; 580 KBHAZ 01.12.1910

Bericht über das Verschwinden einer Jungen Frau aus der List.
Seit Mitte November – bis jetzt konnte das Rätsel noch nicht gelöst werden ...


 


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Die Braut in der vergessenen Welt
Marsieh M., 9b

Ich freute mich schon viele Monate vor meiner Hochzeit. Ich meine, die eigene Hochzeit ist der schönste Tag im Leben eines Menschen, sowas erlebt man normalerweise nur einmal. Kurz vor dem Termin konnte ich es kaum erwarten, diesen großen Tag endlich zu erleben. Ich vertrieb mir die Zeit mit meinem Verlobten und kaufte nur Sachen für die Hochzeitsfeier ein. Zudem beschäftigte ich mich mit Sport und anderen Dingen, damit ich abgelenkt werde und nicht nur an meine Hochzeit denke. Nun war es soweit, der große Tag war gekommen. Ich ging zum Friseur. Wir haben so viele Freunde, Bekannte und Verwandte eingeladen. Ich musste einfach toll aussehen, natürlich auch die Hübscheste sein. Ich hatte einen Termin beim besten und teuersten Friseur der Stadt. Als sie mich schminkten und meine Haare endlich nach drei Stunden fertig hatten, ging ich in eine Kammer. Die Friseurin begleitete mich, um mich anzukleiden. Doch plötzlich war ich nicht mehr in der Kammer, sondern irgendwie ganz woanders. In einem dunklen Wald, allerdings ohne Bäume. Aber dafür konnte ich viele Lilien sehen, ganz merkwürdig. Ich entwickelte eine unbeschreibliche Angst, denn wenn man etwas nicht kennt, wirkt es unheimlich auf einen. Ich wusste nicht, was ich machen sollte und war völlig verzweifelt. Diese seltsame Einsamkeit war allerdings am Schlimmsten. Dann sah ich plötzlich einen Chauffeur, ich rannte zu ihm doch er bewegte sich nicht, er guckte mich nicht mal an. Zwei alte Autos aus Antikzeit standen da, zudem eine alte Waschmaschine. Doch als ich mich umdrehte, konnte ich plötzlich einen Blick in meinen Hochzeitssalon werfen. Ich lief dahin, doch ich erreichte ihn nie. Er entfernte sich von mir. Das ganze wirkte wie ein Traum, besser gesagt wie ein Albtraum, nur leider irgendwie doch noch echt! Eine Uhr stand auf einem der Autos. Die Zeit war die gleiche Uhrzeit wie beim Friseur, das heißt die Zeit war stehen geblieben. Ich hatte schreckliche Angst, denn ich wusste nicht was hier passierte. Es war unheimlich. Der Wald sah so aus, als ob es kein Ende hätte. Ich konnte doch nicht meine Hochzeit verpassen. Ausgerechnet der schönste Tag meines Lebens, worauf ich mich schon immer so gefreut habe. Ich sah meine Gäste, den Saal und konnte nicht dabei sein. Dort war eine immense Macht über mir. Ich weinte und konnte es nicht aushalten. Ich sah meine eigene Hochzeit, konnte aber nicht dabei sein!

ICH WAR GEFANGEN.

Eines der Antikautos war wohl mein Hochzeitsauto. Ich verstand das alles einfach nicht. Wieso sah ich alles, wo ich eigentlich gerne dabei sein wollte, konnte es aber nicht? Für mich verging die Zeit wie 100 Jahre, obwohl diese komische Uhr stehen geblieben war. Plötzlich kam eine komische Gestalt. Ich bekam noch mehr Angst, es sah wie ein Adler aus, doch ich war auch froh, dass ich nicht die Einzige in dieser vergessenen Welt gewesen bin, wenigstens noch ein Lebewesen. Es sah so schrecklich aus. Ich rannte und lief ins noch Dunklere. Dort war es noch schrecklicher, doch in der Ferne sah ich ein helles Licht. Ich lief dort hin. Aber als ich mich näherte, schloss sich das Loch und wurde zu einer Tür. Ich versuchte sie aufzumachen, aber es war fest zugeschlossen. Ich brauchte den Schlüssel dazu. Welcher Schlüssel, wo war er? Ich musste ihn finden, denn ich spürte, dass ich die Tür aufmachen sollte. Wenn ich es nicht machen würde, dann könnte es für mich für immer vorbei sein. Ich hatte das Gefühl, dass ich vom Tod verfolgt wurde. Ich hatte so eine furchtbare Angst und wollte nicht sterben. Es handelte sich um Sekunden. Ich brauchte einen Gegenstand um die Tür aufzubrechen. Ich nahm die Uhr und rannte zur Tür. Ich dachte, wenn ich die Uhr kaputt schlage, geht vielleicht die Zeit weiter und ich hab die Möglichkeit zurückzukehren in die Realität. Ich schmiss die Uhr gegen die Tür. Plötzlich erwachte ich, lag auf dem Boden des Friseurladens. Die Notärzte, die Friseurin und alle anderen standen um mich und waren sehr aufgeregt und schrieen: „Oh Gott sei Dank, sie ist wieder da!“ Ich wusste von gar nichts. Ich fragte nach, was passiert sei. Der Notarzt klärte mich auf. Er sagte, dass ich wohl viel zu viel Stress hatte. Dabei kam es wahrscheinlich zu einem Durchblutungsproblem in meinem Gehirn. Dies führte möglicherweise zu einem Herzstillstand. Demzufolge wäre ich fast gestorben, doch sie konnten mich retten, indem sie mich wiederbelebt haben. Erst dann fiel mir wieder mein Traum ein und somit wusste ich, wieso ich alles sah was ich haben wollte, weil ich nicht sterben konnte oder wollte. Wenn ich diese Uhr nicht zerschlagen hätte würde ich jetzt noch in der vergessenen Welt sein und könnte den schönsten Tag meines Lebens gar nicht erleben.

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Kleine Kunstausstellung in der Gerhart-Hauptmann-Realschule

Anlässlich der Praktikumsausstellung der 10. Klassen am 15.11.2007 wurde auf 5 Stellwänden eine Ausstellung mit kunstgeschichtlichen Themen der letzten Unterrichtswochen gezeigt.
* Tätowierte chinesische Masken 8a und 8b: Beschäftigung mit Geschichte und künstlerischer Ausdruckskraft von chinesischen Schriftzeichen
* Niki de Saint Phalle (1930-2002): Die französisch- amerikanische Künstlerin Niki de Saint Phalle, berühmt durch ihre bunten Nanas, entwarf ab 1980 Bilder und Plakate für den Naturschutz und Tierschutz. Die Klassen 5a und 5b beschäftigten sich mit Leben und Werk der Künstlerin und malten bunte Niki-Fische und Niki-Tiere.
* „I am a bird“: Der WPK-Kunst 7. Klassen beschäftigte sich mit der Zeichnung „Sebastian is a bird“ von Niki de Saint Phalle und entwarf danach eigene Bilder, nachdem vor dem Spiegel Selbstporträts geübt worden waren.
* Zeichnen wie Alfred Kubin (1877-1959): Der österreichische Zeichner Alfred Kubin verarbeitete seine Kriegserlebnisse und Träume in unheimlichen und bizarren Bildern. Die Klasse 8b beschäftigte sich ebenfalls mit der Technik des Federzeichnens und versucht erfolgreich wie Kubin zu zeichnen: „Die seltsame Frau“ und „Kriegs-Monster“
* Arbeiten mit Speckstein WPK-GW 8. Klassen: Ausstellung von Schülerarbeiten; Kevin aus der 8c informiert über das Werkmaterial Speckstein und führt das Herstellen eines Handschmeichlers aus Speckstein vor.

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Vernissage der Gerhart-Hauptmann-Realschule in der Stadtteilbibliothek List
am 20.03.2009 um 18:00 Uhr

 

Zwei Schülerarbeiten zum Thema:

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Stand: 19.09.2011